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Schwentinental

Unser Heimatverein von 1978 bis heute!

Um den Heimatort ging es, als am 10. 2. 1978 ein Verschönerungsverein gegründet wurde. 12 Bürger dachten daran, es anderen schleswig-holsteinischen Gemeinden gleich zu machen, deren Bürger sich für ein schönes Aussehen ihres Ortes eingesetzt und sogar in dem Landeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" Preise errungen hatten. Leider mochten die Raisdorfer nicht mitmachen. Nur wenige Bürger traten dem Verein bei, der erfolglos blieb. Nach einigen Jahren wollte der damalige Vorsitzende, Rainer Puhlmann, den Verein wieder auflösen. Soweit kam es nicht. Eine Mitgliederversammlung beschloß am 22. März 1988 den Verein in einen Ortsverband des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes umzuwandeln und sich neben der Ortsverschönerung der Kultur- und Heimatpflege zu widmen. Die Aktivitäten wurden erheblich erweitert.

Dordstraße Raisdorf Blick auf die Dorfstraße, links Dorfplatz und im Hintergrund der Heisterberg (ca. 1971)

Ein besonderer Höhepunkt war eine Veranstaltung am 9. 12. 1999 bei der es gelang zur 775 Jahrfeier des Ortes die Bürgermeister aller Orte, die in der ersten urkundlichen Erwähnung durch Bischof Berthold von Lübeck am 9. 12. 1224 erwähnt worden waren zusammen zu bringen und gemeinsam eine Urkunde zu unterzeichnen. 10 Bürgermeister waren gekommen. Nur der Bürgermeister von Raisdorf, Klaus Schade, blieb der Veranstaltung fern.

Im Jahr 2001 übernahm Helmut Ohl den Vorsitz und erweiterte die Aktivitäten. Jetzt stieg auch die Mitgliederzahl erheblich an. Im gleichen Jahr konnte das Heimatmuseum "Alte Feuerwache" eingeweiht werden, mit den "Schöner Heimatfreunden" aus dem Land Brandenburg wurde eine Partnerschaft vereinbart. Eine ganz große Veranstaltung war 2003 die Wiederholung der Schiffstaufe aus dem Jahre 1908 für den Flensburger Salondampfer "Alexandra", ein technisches Kulturdenkmal des Landes Schleswig-Holstein. An diesem Tag wurde auch das 25järige Jubiläum des Vereins gefeiert. Großes Interesse fand das vom Verein herausgegebene Buch "Bei uns im Dorf – eine Raisdorfer Chronik". Ein weiterer Höhepunkt war der Bau des Glockenturmes des früheren Flücht­lings­la­gers Karkkamp im Jahr 2005. Eine Raisdor­fer Eiche pflanzte der Verein unter großer Teil­nahme der Mitglieder 2012 im niederösterreichischen Raidorf. Mehr als 20 Veranstaltungen im Jahr führten Mitglieder und Freunde immer wieder zusammen. Sehr beliebt ist die Vereins­zeitung "Bi uns to Hus", die zwei­monatlich erscheint. Neben den vielen Veran­staltungen sind auch die Themen­reisen, die schon 230 Mal stattgefunden haben, sehr beliebt.

Am 4. 3. 2016 übernahm Dagmar Wallor den Vorsitz. Der Ver­ein ist fest ent­schlos­sen, seine Kultur­ar­beit erfolg­reich fort­zu­setzen.

Helmut Ohl

 

 

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