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Tag des Baumes

Am 25. April wird in Deutschland der Tag des Baumes begangen. Eine Tradition, die Ihren Ursprung in Amerika hat. Seit den fünfziger Jahren wird dieser Tag auch in Raisdorf / heute Schwentinental begangen und hat seitdem einen wichtigen Beitrag zum Erscheinungsbild des Ortes geleistet.

Julius Sterling MortonAls Begründer des „Tag des Baumes" gilt der Amerikaner Julius Sterling Morton, der von 1832 - 1902 lebte. Sein Heimatland Nebraska im mittleren Westen der Vereinigten Staaten war arm an Bäumen. Morton pflanzte auf seinem Anwesen viele Sträucher und Bäume als Erosionsschutz und forderte immer wieder dazu auf, Bäume zu pflanzen. Anfang 1872 schlug er vor, einen jährlichen „Tag des Baumes" einzuführen.

Offiziell wurde der „Tag des Baumes" am 27. November 1951 von den „Vereinten Nationen" beschlossen. Der deutsche „Tag des Baumes" wurde erstmals am 25. April 1952 begangen. Damals pflanzte Bundespräsident Theodor Heuss im Bonner Hofgarten einen Ahorn.

In Raisdorf fand der erste „Tag des Baumes" am 25. April 1954 statt. Damals pflanzten Rektor Wilhelm Johannsen und Förster Paul Hansen mit den Schulkindern Bäume.

Da Raisdorf auch arm an Bäumen war, fanden später mit Vereinen und Schulkindern immer wieder größere Pflanzaktionen statt. Dabei hielt man sich nicht unbedingt an das Datum 25. April. Beispielhaft können genannt werden: 1967 18000 Bäume zwischen Bundesstraße 76 und Dütschfeldredder, 1971 800 Bäume im Schwentinepark, 1974 6000 Bäume vor dem Behindertenzentrum.