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Presse Archiv: 2011 | 2010
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Quelle:
Kieler Nachrichten vom 3.5.2012 |
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Kruzifix: Kirche unter Druck |
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Schwentinental. Der Streit um den During-Christus in der Raisdorfer St. Martins- Kirche geht weiter. Eine Gruppe „verantwortungsbewusster beherzter Raisdorfer Bürger″ fordert vom Kirchenvorstand die unverzügliche Einberufung einer außerordentlichen Gemeindeversammlung. Begründet wird der Antrag mit der vom Kirchenvorstand beschlossenen Umgestaltung des Altarraums, „ohne dass die Finanzierung der Maßnahme offengelegt wurde und die urheberrechtlichen Folgewirkungen der Wegnahme des During- Kruzifixes vom jetzigen Standort in der Kirche geklärt sind″.
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Helmut Ohl, Vorsitzender des Heimatbundes und erklärter Gegner
der Umbaupläne, betonte auf Nachfrage, dass sich der Gruppe ein
breiter Unterstützerkreis aus allen Bevölkerungsteilen
angeschlossen habe. „Wir haben innerhalb weniger Tage über 100
Unterschriften gesammelt und damit die erforderliche Zahl weit
überschritten.″ Da mit dem Umbau bereits in den
Sommerferien begonnen werden soll, habe man die Aktion vorerst
eingestellt und den Kirchenvorstand aufgefordert zu handeln.
uhl |
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Quelle:
Kieler Nachrichten vom 23.4.2012 |
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„Baum des Jahres″ zum „Tag des Baums″Heimatbund Schwentinental pflanzt Lärche |
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Schwentinental. Wie viele Baumarten kennen Sie? 30? vielleicht 40? Natürlich gibt es viel mehr heimische Bäume. Das zeigt sich auch daran, dass die Schutzgemeinschaft deutscher Wald zum 60. Tag des Baumes nicht in die Verlegenheit kam, lange nach einer besonderen Baumart suchen zu müssen. Ihre Wahl fiel auf die Lärche, den einzigen Nadelbaum, der seine Nadeln im Herbst verliert. Ein solches Exemplar pflanzte der Heimatbund zum „Tag des Baumes″ in Schwentinental. Die Aktion des „Baum des Jahres″, die 1952 mit einem von Bundespräsident Theodor Heuss gepflanzten Ahorn begann, hat sich zu einer bundesweiten erfolgreichen Pflanzbewegung entwickelt. Und auch in Schwentinental ist das Bäumepflanzen fast schon eine Volksbewegung, wie Helmut Ohl vom Heimatbund berichtet. „Als ich 1969 dieses Gelände als Bürgermeister für die Gemeinde gekauft habe, da war das ein Acker″, erzählt er und weist von der Boulebahn über den baumreichen Schwentinepark. 873 Bäume seien seitdem gepflanzt worden. 832 davon waren Spenden von Bürgern, Firmen und Vereinen. Der Rest stamme aus „Rettungsaktionen″ der Gemeinde, die auch nicht davor zurückschreckte, den 90- jährigen Linden von einem ehemaligen Gasthof im Park eine zweite Chance zu geben. Der Neuzugang ist bereits vier Meter hoch. Mit Freude nahmen die Mitglieder des Heimatbundes den Spaten zur Hand und schippten eine Ladung dunkle Erde auf die Wurzeln der Lärche, deren erste frische grüne Nadeln schon zu sehen sind. Im Herbst erwartet Spaziergänger dann ein sattes Gelb, bevor die Nadeln zu Boden fallen. Lärchen sind auch wegen der Eigenschaften ihres Holzes beliebt – dieses Exemplar jedoch soll wachsen und nicht fallen. sp
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![]() Die Lärche ist Baum des Jahres – ein neues, vier Meter hohes Exemplar steht nun auch im Schwentinepark. Die Mitglieder des Heimatbundes griffen gern selbst zum Spaten. Foto Paar |
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Quelle: Kieler Nachrichten vom 17.3.2012 |
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During-Stiftung sieht Urheberrecht verletztErgebnis eines Ortstermins mit Vorstand und Landrätin |
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Schwentinental. Der Wunsch des Kirchenvorstands in Raisdorf, den Altarraum der St. Martins-Kirche umzugestalten, stößt auf eine weitere Hürde. Die Fritz-During-Stiftung sieht durch das Vorhaben, das Kruzifix aus dem Triumphbogen zu entfernen, das Urheberrecht des Künstlers verletzt. Der 1993 verstorbene Raisdorfer Künstler Fritz During, hatte seinen künstlerischen Nachlass dem Kreis Plön vermacht, der die Stiftung gegründet hatte. Vorsitzende ist durch ihr Amt Ländrätin Stephanie Ladwig. Das Raisdorfer Gemeindemitglied Frieder Henf hatte sich mit seinen Bedenken an die Stiftung gewandt, nachdem, wie berichtet, sein Antrag auf einen Verbleib des During-Kreuzes vom Kirchenvorstand abgelehnt worden war. Um die Situation zu beurteilen, hatte es vergangene Woche einen Ortstermin der Landrätin und des Stiftungsvorstandes mit den Beteiligten in Schwentinental gegeben. Das Ergebnis: Die Stiftung könne die dem Umgestaltungswunsch zugrundeliegenden Erwägungen der Kirchengemeinde zwar nachvollziehen, heißt es auf Nachfrage der Ostholsteiner Zeitung. Eine Verletzung des Urheberrechtes sei aber nicht von der Hand zu weisen. Denn das Kruzifix sei gezielt in Korrespondenz zum Aufstellungsort konzipiert worden. Ein Umzug des Werkstückes an einen anderen Ort führe zu einer Veränderung des vom Urheber geschaffenen geistig-ästhetischen Gesamteindrucks. Bei einem derart standortbezogenen Werk falle auch der Ort unter den Schutz des Urhebergesetzes. Bei einer Entfernung davon würde das Urheberrecht verletzt. Aus Sicht der beteiligten Stiftungsmitglieder sei auch nicht nachvollziehbar, warum das Kreuz nicht in die Umgestaltung mit einbezogen werden könne. Die During-Stiftung als Inhaberin des Urheberrechtes habe der Kirchengemeinde deshalb vorgeschlagen, das Kruzifix an seinem Ort zu belassen, bis der Umbau des Chorbereiches abgeschlossen sei, um dann das Zusammenspiel von Chorraum und Kruzifix neu zu bewerten.
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Wie Pastor Klaus Grottke von der Kirchengemeinde mitteilte, hat der Kirchenvorstand hierzu noch nicht beraten. Zunächst soll nun die zum Thema gegründete Arbeitsgruppe tagen, anschließend der Kirchenvorstand. Mit dem Thema hatte sich auch der Heimatbund bei seiner Jahreshauptversammlung befasst. Der Verein will sein für die Altarraumumgestaltung gespendetes Geld (1 000 Euro) zurückfordern, falls das Kruzifix von seinem Standort entfernt wird. sel
Der Altarraum der St. Martins-Kirche in Raisdorf wird geprägt vom Kreuz des Raisdorfer Künstlers Fritz During. Foto Seliger |
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Quelle:
Kieler Nachrichten vom 23.1.2012 |
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During im Rampenlicht
Besucheransturm zur Ausstellungseröffnung |
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Schwentinental. Es ist derzeit das Gesprächsthema im Schwentinentaler Ortsteil Raisdorf. Die Diskussion um das During-Kreuz in der Raisdorfer St. Martinskirche ging am Sonnabend bei der Eröffnung der Ausstellung "Fritz During und sein Werk" in eine weitere Runde. Mit solch einem Besucheransturm in der bis auf den letzten Platz gefüllten DRK-Seniorentagesstätte hatte Helmut Ohl vom veranstaltenden Heimatbund trotz der Brisanz des Themas dann doch nicht gerechnet. "Wir haben als Verein für den Altarraum gespendet, allerdings unter anderen Vorzeichen. Wir wussten nicht, dass der Kirchenvorstand sowohl in gestalterischer als auch finanzieller Hinsicht völlig andere Vorstellungen hat", begründete Vorsitzender Ohl bei der Begrüßung der Gäste die Ausstellungsidee des Heimatbundes. Und weiter: "Uns interessieren weniger Sachverständige und Architekten, sondern die Menschen und ihre Anliegen, Menschen, die mitgenommen werden wollen auf einem Weg, den man einzuschlagen gedenkt." Das Werk des Bildhauers Fritz During stand im anschließenden Einführungsvortrag von Julia Meyer, Leiterin des Plöner Kreismuseums, zunächst im Mittelpunkt. Anhand vieler Fotos seiner sich im öffentlichen Raum befindenden Werke ging sie dabei natürlich auch auf sein wohl bedeutendstes sakrales Werk ein, das Duringsche Kruzifix. Dies hatte der Raisdorfer Künstler 1960 im Einklang mit der Architektur des Gebäudes eigens für die Raisdorfer Kirche geschaffen und selbst als "Christus" bezeichnet. Ihre Ausführungen schloss Julia Meyer mit der Empfehlung, bei der gegenwärtigen Diskussion um das Kruzifix einmal zu überlegen, "ob es dem Heimatort eines Künstlers gut zu Gesicht steht, ein derartiges Werk aus dem Ensemble von Kunst und Architektur zu entreißen." Was folgte, war eine lebhafte von Helmut Ohl moderierte Debatte. Auszüge: Manfred Pohl: "Das Kreuz und die Kirche gehören zusammen. Es muss deshalb dort bleiben und könnte allenfalls an anderer Stelle seinen Platz finden." Frieder Henf: "Ich appelliere an den Kirchenvorstand, die Entscheidung nochmal zu überdenken. Dem breiten Konsens in der Bevölkerung muss Rechnung getragen werden". Reinhard Hirche: "Wir diskutieren hier über ein Luxusproblem. Es gibt anderen Bedarf in der Kirchengemeinde als die Neugestaltung des Altarraums". Demgegenüber verteidigte Edith Jänsch, Mutter von Pastorin Simone Liepolt, die Pläne des Kirchenvorstands, das Kreuz auf dem Friedhof zu platzieren. "Es soll ja nicht entsorgt werden."! Pastor Klaus Grottke sprach: von einem "Problempunkt" und betonte, dass das Christus-Kreuz an anderer Stelle in der Kirche nicht genügend Platz habe. "Es verliert dort seine Wirkung." |
Angesichts der teilweise hitzigen Debatte versuchte Propst
Matthias Petersen zu schlichten. Ohne ein Votum in der
Kruzifix-Frage abgeben zu wollen, wies er darauf hin, dass sich
das Gottesbild im Lauf der Zeit geändert habe, hin zu einem
freundlichen zugewandten Gott. Jens Gloyer vom Kirchenvorstand mahnte mit Blick auf die öffentliche Kirchenvorstands-Sondersitzung am kommenden Donnerstag ab 19.30 Uhr im Haus der Kirche eine "sachliche Diskussion ohne Emotionen" an. Dann wird über den von der Gemeindeversammlung eingebrachten Antrag entschieden, das During-Kreuz an seinem angestammten Platz in der St. Martinskirche zu lassen.
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Quelle: Kieler Nachrichten vom 13.1.2012 |
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Kirchengemeinde Raisdorf sucht eine Lösung für die Crux mit dem KruzifixViele Gläubige möchten das During-Kreuz auch in Zukunft im
Inneren ihres Gotteshauses sehen
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Schwentinental. Wie geht es weiter mit der geplanten Umgestaltung des Altarraums in der St. Martins-Kirche in Raisdorf - und was wird aus dem During-Kreuz? Darüber will der Kirchenvorstand in einer Sitzung am Donnerstag, 26. Januar, ab 19.30 Uhr im Haus der Kirche entscheiden. Dazu eingeladen sind die Mitglieder der Kirchengemeinde Raisdorf. Einziger Tagesordnungspunkt ist die Entscheidung über den Antrag der Gemeindeversammlung, der sich für einen Verbleib des Kreuzes an seinem Ort ausspricht. Die Vorgeschichte: Schon lange gibt es Pläne, den Altarraum der St. Martins-Kirche umzugestalten. Dazu wurde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben. Zu den Auflagen gehörte unter anderem, die starke Trennung zwischen Altarraum und Gemeinde zu überwinden, die vor allem durch die fünf Stufen, aber auch durch das große Kruzifix des Raisdorfer Künstlers Fritz During im Triumphbogen, entsteht. Der Entwurf, für den sich der Kirchenvorstand mehrheitlich entschieden hatte und der während der Gemeindeversammlung am ersten Advent von der Architektin Nicole Stölken vorgestellt wurde, sieht deshalb den Umzug des Kreuzes in ein eigens gestaltetes Kabinett am Friedhof vor. Statt dessen soll es an der Wand des Altarraums ein neues, schmales Kreuz geben. Zwar hatte sich ein Teil der Gemeindeversammlung dafür aufgeschlossen gezeigt, es gibt jedoch erhebliche Widerstände gegen einen Umzug des During-Kreuzes. Die Sitzung des Kirchenvorstands am 26. Januar wird Propst Matthias Petersen leiten. Außerdem werden voraussichtlich anwesend sein: Heiko Seidel, Leiter des Baudezernats des Nordelbischen Kirchenamtes, Heike Krüger, Architektin der Kirchenkreisverwaltung des Kirchenkreises Plön-Segeberg und Architektin Nicole Stölken vom Hamburger Büro Stölken Schmidt. Weil sich im Zuge der Diskussion um das Kreuz herausstellte, dass viele Raisdorfer wenig oder gar nichts über den Künstler wissen, will außerdem nun der Heimatbund Aufklärung leisten und hat eine Ausstellung über Fritz During vorbereitet, die am Sonnabend, 21. Januar, von 10.30 bis 18 Uhr und Sonntag, 22. Januar, von 11bis 18Uhr in der Seniorentagesstätte amDorfplatz in Raisdorf zu sehen ist. Den Eröffnungsvortrag am Sonnabend ab 10.30 Uhr hält Julia Meyer, Leiterin des Kreismuseums in Plön.
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Der Nachlass besteht aus 200 SkulpturenDer Bildhauer (1910-1993) wurde im Spreewald geboren, studierte in Berlin, bis die Nationalsozialisten die Klasse seines Professors Ludwig Gies schlossen, wurde Mitarbeiter der Kieler Kunstkeramik und begann nach dem Krieg neu in Raisdorf. Für seinen künstlerischen Nachlass, der aus rund 200 Plastiken und Reliefs besteht, errichtete der Kreis Plön 1996 die Fritz- During-Stiftung. sel
Während der Gemeindeversammlung am ersten Advent hatte der vom Kirchenvorstand in Raisdorf geplante Umzug des During-Kreuzestür heftige Diskussionen gesorgt. Nun will der Kirchenvorstand in öffentlicher Sitzung über den Antrag der Gemeindeversammlung entscheiden. Foto Seliger
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Quelle:
Kieler Nachrichten vom 6.1.2012 |
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Ein heikler Transport bei heftigem SturmViele Lieblingsstücke im Heimatmuseum Raisdorf |
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Schwentinental. Ein Lieblingsstück aus dem Heimatmuseum Raisdorf - da kommt es darauf an, wen man fragt. Denn das kleine Museum in der alten Feuerwache am Dorfplatz hat eine ungewöhnliche Struktur: Es wird zu gleichen Teilen von vier verschiedenen örtlichen Vereinen bestückt - vom Heimatbund, von der Marinekameradschaft, von der Schützengemeinschaft und von den Sportfischern. Ein Sportfischer hätte womöglich den Hechtstecher genannt, ein Schütze den bunt bemalten Vogel. Helmut Ohl Vorsitzender des Heimatbundes, entscheidet sich nach längerem Überlegen für ein eher unscheinbar wirkendes Foto das gleich links neben dem Eingang an der Wand hängt. Abgebildet ist eine Flusslandschaft, aufgenommen von einer Anhöhe, die Farben sind schon etwas verblichen. "Dieses Foto zeigt die Schwentine vor 1906, bevor sie aufgestaut wurde und der Rosensee entstand", sagt Ohl - also bevor die Familie Howaldt das zweite Wasserkraftwerk an der Schwentine baute. Das erste war bereits 1904 errichtet worden. Durch die Aufstauung stieg der Wasserspiegel um 6,50 Meter, und die Werke konnten effektiver arbeiten. Wer das mehr als 100 Jahre alte Foto aufgenommen hat und wie es in den Bestand des Museums kam, ist allerdings nicht mehr bekannt - "das wüsste ich selbst gerne", so Ohl. Das weiß Heinz Theede, Vorsitzender der Marinekameradschaft, bei "seinem" Stück dagegen ganz genau, auch wenn es sich bei der Vitrine streng genommen nicht um ein Ausstellungsstück handelt. Denn die Vitrine hat er persönlich gemeinsam mit drei Kollegen von der Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm-Höft am Schulauer Fährhaus an der Elbe abgeholt, wo sie 50 Jahre im Haus stand. "Sie konnte nicht zerlegt und musste als Ganzes transportiert werden", erinnert er sich. Und so transportierten sie das gute Stück auf einem Anhänger, bei Sturm, vergleichbar "Ulli" und "Andrea", über die Autobahn - und die Vitrine kam trotz gegenteiliger Befürchtungen heil an. Heute ist sie gefüllt mit dem Buddelschiff eines Sechsmast-Gaffelschoners und anderen maritimen Utensilien. sel |
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