Berichte aus unserem Vereinsleben -
2012 |
2011 |
2010 |
2009
In Harmonie!
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In der Tat, die gut besuchte Jahreshauptversammlung des
Heimatbundes verlief sehr harmonisch. Die Berichte wurden mit Zufriedenheit
zur Kenntnis genommen, zeigten sie doch das Bild eines erfolgreichen
Vereinsjahres 2011/12. Immerhin hat es 29 Veranstaltungen und 10 Reisen
gegeben, die alle kultureller, geschichtlicher und informatorischer Art
waren und viel Zuspruch erfahren haben. Auch der Kassenbericht und die
Kassenführung von Heinz Theede wurden mit Beifall aufgenommen. Die
Mitgliederzahl ist mit 212 konstant geblieben und das will in der heutigen
Zeit schon etwas heißen.
Eine lebhafte Diskussion gab es zum leidigen
Thema der Neugestaltung des Altarraumes in der St.-Martins-Kirche. Der
Heimatbund kümmert sich auch um die Erhaltung historischer Bauten im Ort.
Das ganz besonders, weil Schwentinental mit solchen Bauten nicht gerade
gesegnet ist. Die St.-Martins-Kirche ist ein typisches Bauwerk der 50iger
Jahre mit starkem Bezug zur St.-Martins-Kapelle des ehemaligen Lagers
Karkkamp und stellt mit dem „During-Kreuz” ein einheitliches Bauwerk dar,
das nicht verändert werden sollte. Der Heimatbund hatte der Kirchengemeinde
2010 für den Altarraum eine Spende zur Verfügung gestellt, allerdings unter
anderen Voraussetzungen als sie vom Kirchenvorstand jetzt festgelegt
worden sind. In großer Einmütigkeit beschloss die Versammlung, die Spende
zurückzufordern, falls das Kreuz tatsächlich aus der Kirche entfernt werden
sollte.
Übereinstimmung herrschte auch hinsichtlich der Notwendigkeit, in Schwentinental altersgerechte Wohnungen zu schaffen. Vorschläge hatte der
Heimatbund bereits im Jahre 2007 gemacht. In den vergangenen 5 Jahren ist nichts
geschehen. Die Mitglieder forderten die Stadtvertretung auf, noch in
diesem Jahr die Planungsvoraussetzungen für eine Weiterentwicklung des
Projektes zu schaffen.
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Ansonsten stehen in diesem Jahr Jubiläen auf dem
Programm. Am 10. April feierten wir den 25. Jahrestag der Partnerschaft
mit dem österreichischen Raisdorf. Im Mai starten wir zu unserer 200. Reise.
Am 6. Juni feiern wir gemeinsam mit der Raisdorfer Gilde ihren 150.
Geburtstag und am 8. Juli sind wir auf Einladung des österreichischen
Bürgermeisters Franz Huber in Raisdorf/ Niederösterreich und nehmen am
Festakt „900 Jahre Gemeinde Pernegg” teil.
Wie in jedem Jahr pflanzen wir
am „Tag des Baumes” den Baum des Jahres und das ist die „Europäische
Lärche”.
Unser April-Programm schließt mit unserem beliebten
Volksliedersingen unter dem Motto „Komm lieber Mai und mache.......”. Und
das geschieht schon wenige Tage später, denn am 4. Mai fahren wir zu einem
Spargelfest zum Kaiserhof Salem bei Ratzeburg.
Helmut Ohl
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Wohnen im Alter
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Das Jahr 2012 ist das „Europäische Jahr für aktives
Altern und Solidarität zwischen den Generationen”, so hat es das Europäische
Parlament beschlossen. Es ist nun genau 5 Jahre her als der Heimatbund das
Thema „Wohnen im Alter” öffentlich ins Gespräch gebracht hat. Bereits
damals war erkennbar, dass für Raisdorf – und das gilt heute auch für
Schwentinental – aufgrund der demografischen Entwicklung neue Wohnformen
neben den herkömmlichen Alten- und Pflegeheimen oder dem betreuten Wohnen
gefragt sein würden. Die Entwicklung in den letzten Jahren hat den Heimatbund
bestätigt. Leider haben Bürgerinnen und Bürger den Ort verlassen, weil sie
hier die gewünschte Wohnform nicht gefunden haben. Diese Wohnformen sind
auch unter den Begriffen „Neues Wohnen 50+” oder „Ich wohne hier bis ich 100
werde” bekannt geworden.
In der Jahreshauptversammlung 2007 hat der
Heimatbund beschlossen, der Gemeinde den Vorschlag zu machen, eine Senioren-
Wohngemeinschaft zu errichten, sich an der Grundstücksauswahl zu beteiligen
und bei der Investorensuche mitzuwirken. Es wurden auch Investoren
gefunden, bei der Grundstücksauswahl gab es Probleme. Die Gemeinde- bzw.
Stadtvertretung hat bisher keine geeigneten Planungsbeschlüsse gefasst, obgleich
wir Vorschläge gemacht haben, die auch in der Presse
veröffentlicht wurden.
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Bedauerlich ist es, wenn Menschen wegen fehlender Angebote
ihren Heimatort verlassen müssen. Ihnen ihre Heimat zu
erhalten ist unser Anliegen.
Die bisherigen Lebensformen im Alter „allein”, „bei
den Kindern” oder im „Altersheim” verlieren zunehmend
an Grundlage. Immer häufiger sind Menschen bereit, auch im
Alter nochmals umzuziehen und etwas Neues auszuprobieren.
Gerade jüngere Senioren wollen sich noch einmal neu
orientieren und suchen nach gemeinschaftlichen Formen des
Zusammenlebens. Wir erwarten von der Stadtvertretung, dass
sie in diesem Jahr unsere Vorschläge aufnimmt und die
Voraussetzungen schafft, damit neue Wohnformen für Senioren
entstehen können.
Helmut Ohl |
Licht und Schatten
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Licht und Schatten Schatten verbreitet zurzeit der hiesige Kirchenvorstand
mit seinen abenteuerlichen und teuren Umbauplänen für die St.-Martins-Kirche.
Hier soll ein markantes Kirchenbauwerk der 50er Jahre unnütz verändert
werden. Wir wehren uns dagegen. In dem Zusammenhang hatten wir mit unserer
Informationsausstellung „Fritz During und sein Werk” einen großen Erfolg.
Die späteren Bemerkungen von Probst Matthias Petersen über unsere
Eröffnungsveranstaltung empfanden wir als unpassend.
Ansonsten standen wir
zu Jahresbeginn viel im Licht. Unser Café Kino mit dem Film „Drei Männer
im Schnee“ lief bei voll besetzter „Kajüte” der Marinekameradschaft gut an.
Begeistert waren alle Teilnehmer von dem Besuch im Fernsehstudio Hamburg
bei Markus Lanz. Dort trafen wir neben Joachim Fuchsberger, Hella von
Sinnen, Cornelia Scheel und Gabriele Pauli auch gerettete Passagiere des
verunglückten Kreuzfahrtschiffes „Costa Concordia”. Fast 100 Besucher
zählten wir bei unserer ersten Veranstaltung im Ortsteil Klausdorf, wo der
Landtagsabgeordnete Werner Kalinka zum Thema „25 Jahre Affäre 1987” sprach.
Die nächste Veranstaltung war wieder in der „Kajüte” und richtig gemütlich
und stimmungsvoll. Zum 9. Mal hieß es „Punsch op Platt”.
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In der nächsten
Ausgabe unserer Vereinszeitung „Bi uns to Hus” erscheint die 50. Fortsetzung
unserer Ortschronik „Das Ende der Geschichte”. Es geht um die Ereignisse
des Jahres 1970.
Unser Reiseangebot für das Jahr 2012 ist wohl ein
Volltreffer und zeigt eine große Resonanz. Das lässt die Zahl der Anmeldungen
erkennen. Dazu gehört auch eine Reise nach Raisdorf in Niederösterreich.
Die Partnerschaft Raisdorf – Raisdorf besteht am 10. April 25 Jahre.
Darüber berichten wir ausführlich in unserer Vereinszeitung. Wir freuen uns,
dass gleich zu Jahresbeginn neue Mitglieder zu uns gekommen sind. Wir
begrüßen sie herzlich.
Helmut Ohl
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Für die Zukunft unserer Heimat
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Zum Jahreswechsel berichtete die Präsidentin des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes Jutta Kürtz über das umfangreiche Arbeitsprogramm des Verbandes im abgelaufenen Jahr und für die nahe Zukunft. Dazu gehören der Landestrachtentag in Wedel, der
"Schleswig – Holstein – Tag” vom 8.- 10. Juni in Norderstedt, das Dialogforum
"Feste Fehmarnbeltquerung” und Resolutionen zum Denkmalschutz und zur Speicherung von CCS.
Jutta Kürtz stellte fest: "Die Gegenwart und die Zukunft unserer Heimat zu gestalten, das bleibt der Kern unserer gemeinsamen Aufgaben”.
Auf Ortsebene fordern wir weiter den Bau einer Anlage für eine Senioren – Lebensgemeinschaft, pflegen die Geschichtsaufarbeitung und bringen uns in die Diskussion um den
geplanten Umbau der St.-Martins-Kirche ein.
Unser Veranstaltungsprogramm begann im Januar mit unserem Café Kino und dem Film
"Drei Männer im Schnee”. Es folgten die Teilnahme an der ZDF-Fernsehaufzeichnung
"Markus Lanz” in Hamburg und ein Informationsabend mit dem Landtagsabgeordneten Werner Kalinka zum Thema
"25 Jahre Affäre 1987”.
In einer Ausstellung “Fritz During und sein Werk vom 21. – 22. Januar stellten wir den Raisdorfer Bildhauer vor, dessen
"Christus” in der Kirchengemeinde zu erheblichen Meinungsverschiedenheiten geführt hat.
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Gemütlich wird es bei unserem traditionellen Heimatabend
"Punsch un Platt” am 27. Januar in der "Kajüte” der Marinekameradschaft.
Unsere 1. Vereinszeitung 2012 erschien pünktlich im Januar. Im Mittelpunkt stehen Berichte über 25 Jahre Partnerschaft Raisdorf/SH und Raisdorf /NÖ. Interessant ist der Beginn, den Winfried Tabarelli unter der Überschrift
"Alles begann auf Zypern” schildert. Im Februar steht zweimal Theater auf dem Programm. Am 17. Februar kommt die Niederdeutsche Bühne Neumünster zu uns mit der Erfolgskomödie
"Watt mutt, dat mutt” (19.30 Uhr, Hotel "Rosenheim”), am 28. Februar fahren wir nach Flensburg, um uns im Stadttheater die Operette
"Der Zarewitsch” mit dem weltberühmten Wolgalied anzusehen und anzuhören.
Übrigens: Im Internet erreichen Sie uns ganz bequem unter
"Heimatbund Schwentinental”. Dort finden Sie auch eine Übersicht über unser Reiseprogramm.
Helmut Ohl
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